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Nachdem du die ganze Vorarbeit geleistet hast, geht es jetzt endlich an die Websiteerstellung. Du kannst dir deine Website selber aufbauen oder einen Designer dafür beauftragen. Ich empfehle dir letzteres.

Das brauchst du für deine Website

  • eine leicht zu merkende Domain-Adresse
    Eine Domain ist einfach nur deine Adresse im Internet, z.B. www.blume-design.de, über die dich deine Wunschkunden finden können.
  • einen Webhoster
    Ein Webhoster ist ein Dienstleister und stellt dir auf seinem Server Speicherplatz für deine Website zur Verfügung. Damit du im Internet mit deiner Domain-Adresse auch zu finden bist. Du kannst meistens zwischen verschiedenen Hosting-Paketen wählen. Webhoster sind z. B. 1und1 oder allinkl.com. Bei den meisten Webhostern kannst du gleich deine Domain mit erwerben. Das würde ich dir empfehlen, denn das ist für dich am einfachsten. Wenn du schon online bist hast du aber sicher schon eine Domain-Adresse und einen Webhoster.
  • ein Content-Management-Systems (CMS)
    Die meiner Meinung nach beste Entscheidung für den Aufbau einer Website ist die Nutzung eines Content-Management-Systems (CMS) wie z. B. WordPress. Das ist recht simpel in der Handhabung. Falls du dir deine Website von einem Designer aufbauen lässt, kannst du sie danach ganz einfach selber pflegen und bist unabhängig von deinem Dienstleister.
  • eine Designvorlage (Theme) für dein CMS
    Das ist eine Layoutvorlage, mit der du oder dein Designer deine Website aufbaust. Es gibt kostenlose und kostenpflichtige. Achte unbedingt darauf, dass dein Theme responsive ist, also für Mobilgeräte optimiert!
  • deinen Inhalt
    Natürlich das Wichtigste bei deiner Website. Du benötigst Texte und Bilder. Vielleicht auch noch Videos, Statistiken oder Podcasts. Je nachdem wie deine Strategie aussieht.
  • ein E-Mail-Marketing-System (optional)
    Wenn du über deine Website etwas verkaufen willst (und davon gehe ich aus), kommst du um ein E-Mail-Marketing-System nicht drum herum. Mit solch einem System schickst du deinen Wunschkunden E-Mails.

Wie sollte deine Website aufgebaut sein?

Das ist individuell ganz unterschiedlich, aber diese Seiten sollte jede Website haben:

  • Startseite
    Auf deiner Startseite sollte als erstes ersichtlich sein um was es geht. Das heisst konkret, in der Regel bist du dort abgebildet und ein kurzer Slogan, der deinem Wunschkunden mitteilt, was du machst. Als nächstes sollte dein Freebie folgen. Dazu weiter unten mehr. Dann kannst du deinem Wunschkunden noch genauer mitteilen, was du eigentlich tust und dich ggf. kurz vorstellen. Testimonials, also Feedback von schon vorhandenen Kunden, machen sich auch sehr gut auf der Startseite. Nicht zu vergessen deine Kontaktdaten!
  • Über mich
    Die am meisten angeklickte Seite auf meinem Blog ist die „Über mich-Seite“. Das liegt daran, dass wir Menschen wissen wollen, mit wem sie es zu tun haben, bevor sie kaufen. Ob er sympathisch ist oder ob es vielleicht sogar Gemeinsamkeiten gibt. Du kaufst doch auch lieber beim Kaufmann um die Ecke als in einem großen anonymen Supermarkt, oder? Stell dich auf deiner Über mich-Seite vor und bilde nicht nur deine VITA ab – lass deine Wunschkunden ein Stück von deiner Persönlichkeit kennenlernen!
  • Angebot
    Dein Angebot hast du im Hinblick auf die Sorgen und Nöte deines Wunschkunden erstellt. Du solltest es so spezifisch wie möglich beschreiben, damit hinterher keine Fragen offen bleiben.
  • Impressum und Datenschutz
    Diese beiden Seiten sind Pflicht in Deutschland und müssen auch durch zwei verschiedene Menüpunkte kenntlich gemacht werden! Es geht also nicht, dass du die Datenschutzbestimmungen einfach mit unter das Impressum schreibst. Der Datenschutz benötigt einen eigenen Menüpunkt.

Wie bekomme ich jetzt Kunden mit meiner Website?

Dein Angebot ist wie schon gesagt das Wichtigste an deiner Website. Du hast es dir im Hinblick auf deinen Wunschkunden erstellt. Wenn deine Wunschkunden auf deiner Website sind, werden die wenigstens sofort kaufen. Ein potentieller Kunde benötigt ca. 5-7 Kontakte mit dir, bevor er so viel Vertrauen aufgebaut hat, um von dir zu kaufen! Deshalb solltest du erst das Vertrauen deines Wunschkunden gewinnen. Und das funktioniert am besten so:

Schritt 1 – Du sammelst über dein Freebie (auch Lead-Magnet) die E-Mail-Adressen deiner Wunschkunden ein. Dieses Freebie enthält deine besten Tipps und Tricks für die Lösung der Probleme deiner Wunschkunden. Das kann ein einfaches PDF sein, ein Video oder eine Audiodatei. Du schickst es deinen Wunschkunden zu, um ihm bei der Lösung eines Problems zu helfen.

Schritt 2 – Du beginnst nun deinem Wunschkunden 5- 7 weitere E-Mails zu senden. Diese E-Mails lösen wieder Probleme und helfen ihnen beim Vorankommen. Zwischendurch schreibst du auch etwas von dir, damit deine Wunschkunden dich besser kennenlernen.

Schritt 3 – Erst dann, nach einer Reihe von E-Mails die deinem Wunschkunden geholfen haben, unterbreitest du dein Angebot! Doch um E-Mail-Adressen einzusammeln musst du erst einmal Traffic (also Besucher) auf deiner Website haben, d.h. deine Wunschkunden müssen dich auch finden! Wie das geht erfährst du im nächsten Blogartikel.

Aufgabe für dich:

Sichere dir eine Domain und einen Webhoster und erstelle die Inhalte für deine Website!

Und dann lies hier weiter:

Wie du sichtbar wirst und dran bleibst

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