Dein Logo ist das, was vorrangig von deinen Kunden wahrgenommen wird. Es soll deine Positionierung unterstützen und bei deinen Kunden einen Wiedererkennungswert schaffen.

Bevor du einen Designer mit der Logoentwicklung beauftragst, ist es ratsam, dir vorher schon ein paar Gedanken über dein Wunschlogo zu machen. So ist gewährleistet, dass der Designer deinen Geschmack trifft und du schließlich mit dem Entwurf des Logos zufrieden bist.

Natürlich gibt es hier und da immer mal Korrekturen, aber die grobe Richtung sollte in jedem Fall vorher von dir vorgegeben werden. Denn du kennst dein Business am besten. Mit den folgenden Schritten kannst du dich auch relativ einfach auf die Logoentwicklung vorbereiten!

Überlege dir folgendes:

1. Wie ist die Zielgruppe deines Unternehmens?

Wie schon erwähnt soll das Logo dein Unternehmen optimal repräsentieren und einen Wiedererkennungswert schaffen. Damit dein Unternehmen bei deinen Kunden im Gedächtnis bleibt. Aber wer sind diese Kunden, also deine Zielgruppe, denn überhaupt?

Versuche, die Zielgruppe einzugrenzen, in dem du deinen „Wunschkunden“ erschaffst. Welches Geschlecht hat er und wie alt ist er? Was sind seine Hobbies und Interessen? Wo wohnt er und was macht er in seiner Freizeit? Welches dringende Problem hat er, dass du mit deinen Produkten für ihn lösen kannst? Was mag er überhaupt nicht?

Wenn du weißt, wen du mit deinem Logo ansprechen willst, teile das unbedingt deinem Designer mit! Im Optimalfall hast du auch ein Wunschkundenprofil für ihn ausgearbeitet.

2. Wie soll das Logo zusammen gesetzt sein?

Soll es eine Wortmarke sein? Eine Bildmarke? Oder eine Wort-Bildmarke?

2.1 Eine Wortmarke ist der Name deines Unternehmens als einzelner Schriftzug. Da eine Wortmarke ohne weitere Symbole auskommt, ist es sehr wichtig, eine passende und charakterstarke Schrift auszuwählen, die zu deinem Unternehmen passt. Hierbei unterstützt dich natürlich auch dein Designer.

Andere bekannte Beispiele für Wortmarken: Coca Cola, granini, Siemens.

 

2.2 Bei einer Bildmarke besteht das Logo aus nur einer Abbildung oder einer Illustration. Es hat keinen begleitenden Text dabei. So eine Bildmarke muss, damit sie sich beim Publikum einprägt, intensiv beworben werden. Deshalb ist sie besser für größere Unternehmen geeignet, die dafür passendes Budget einplanen können.

Andere bekannte Beispiele für Bildmarken: Mercedes, Apple

 

2.3 Bei einer Wort-Bildmarke wird dein Unternehmensname durch grafische Elemente unterstützt. Es gibt unendliche Möglichkeiten eine Bildmarke zu erstellen. Es können geometrische Formen eingesetzt werden, Initialen oder auch abstrakte Linien. Ebenso wie Figuren und Maskottchen. Egal was du auswählst, die Bildmarke sollte von deinem Designer relativ einfach gehalten werden und nicht zu sehr ins Detail gehen. So ist gewährleistet, dass das Logo schneller wahr genommen und gut reproduzierbar und skalierbar ist, d.h. Dass es auch auf einem Feuerzeug noch gut aussieht.

Andere bekannte Beispiele für Bildmarken: Toblerone, adidas

Manche Logos haben außerdem noch einen Slogan, der die Unternehmensaussage unterstützt und besser transportiert als „nur“ eine Wort-Bildmarke oder eine Wortmarke. Kommt so ein Slogan vielleicht auch für dich in Frage?

Wenn dir spontan etwas einfällt, was zu deinem Unternehmen passen würde, teile das deinem Designer mit. Vielleicht machst du einfach ein kurzes Brainstorming und sammelst ein paar Ideen!

3. Welche Farben können zum Einsatz kommen?

Als nächstes kannst du selber schon einmal über die möglichen Farben nachdenken. Dabei ist es wichtig zu beachten, dass du nicht einfach deine Lieblingsfarbe auswählst. Du willst ja deinen Wunschkunden damit ansprechen! Und dieser hat bestimmt nicht die gleiche Lieblingsfarbe wie du.

Wichtiger ist, dass die Farben zu deinem Unternehmen passt. Blau wirkt z. B. vertrauenserweckend und professionell. Solltest du eine Anwaltskanzlei führen, wäre diese Farbrichtung evt. die richtige für dich. Für eine Gärtnerei könnte man sich beispielsweise im grünen Farbbereich bedienen. Wenn du ein Unternehmen führst, das Heizöfen herstellt, könnten die richtigen Farben im Rot-Orange-Bereich liegen.

Das sind aber nur ein paar Anregungen. Verwende nicht zu viele Farben in deinem Logo. Versuche dich auf maximal drei (besser sind zwei) zu beschränken. Das Logo darf nicht überfrachtet werden. Bedenke, dass es in schwarz-weiß funktionieren muss, damit es beispielsweise auch auf Kopien noch gut aussieht.
Hier kannst du dich von fertigen Farbpaletten inspirieren lassen, die gut miteinander harmonieren.

4. Welche Schriften kannst du dir vorstellen?

Die Schrift ist die Basis deiner Logoentwicklung. Du kannst verschiedene Schriften verwendet werden, allerdings ist es ratsam nicht mehr als zwei zu nutzen. Diese zwei Schriften sollten in jedem Fall aus verschiedenen Schriftgruppen stammen. Ähnliche Schriften wirken nicht sehr ästhetisch. Wenn du ähnliche Schriften verwendest, kann man oft gar nicht auf den ersten Blick erkennen, dass es sich überhaupt um zwei verschiedene handelt. Und dann kannst du dir die zweite Schrift sowieso schon sparen.

Serifenlose Schriften wirken modern. Du kannst sie zum Beispiel für eine IT-Firma verwenden. Schriften mit Serifen erscheinen dagegen eher etwas konservativer. Sie eigenen sich z. B. für traditionelle Unternehmen gut. Dekorative Schriften machen sich in einer reinen Wortmarke gut.

Jede Schrift hat ihren eigenen besonderen Charakter. Wichtig ist, dass der Stil der Schrift zu deinem Unternehmen passt und deine Aussage unterstützt.Wenn dir eine Schrift gut gefällt, teile das ruhig deinem Designer mit! Er wird dich hinsichtlich der Schriftauswahl und –zusammenstellung beraten.

Hier findest du eine Auswahl von kostenlosen Schriften, die sowohl im Internet als auch im Printbereich verwendet werden dürfen.

Wenn du diese vier Schritte durchgearbeitet hast bist du optimal vorbereitet und hast die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Logoentwicklung geschaffen!

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