Um eine erfolgreiche Website erstellen zu können, müssen du und dein Designer wissen, wen genau die Website ansprechen soll. Damit das Design, die Farben, die Schriften und der Look auf deine Zielgruppe abgestimmt werden kann.

Warum brauche ich denn überhaupt eine Zielgruppe?

Die meisten Unternehmer haben Angst vor der Zielgruppendefinition oder halten sie für unnötig. Weil sie denken, sie schließen dann potentielle Kunden aus ihrem Angebot aus und machen dadurch Verluste. Das habe ich früher auch gedacht. Doch das Gegenteil ist der Fall!

Klingt vielleicht komisch, ist aber so: Wenn du mit einem Produkt versuchst, alle anzusprechen, fühlt sich im Endeffekt niemand richtig angesprochen. Weil du die Wünsche und Sorgen der potentiellen Kunden nicht kennst und diese mit deinem Marketing auch nicht ansprechen kannst. Willst du eine durchdachte Marketingstrategie fahren, musst du vorher deinen Wunschkunden definieren.

Und wer sind Wunschkunden jetzt genau?

Deine Wunschkunden sind die Kunden, mit denen du am liebsten zusammen arbeiten möchtest. Also sozusagen deine Lieblingskunden aus deiner Zielgruppe. Deine Wunschkunden benötigen genau das, was du bietest. Sie lieben dein Angebot und sind froh darüber, dass du Ihnen helfen kannst. Sie versuchen auch nicht den Preis zu drücken.

Versuche, dich in deine Wunschkunden hineinzuversetzen und ihre Probleme zu lösen. Wenn du einen Wunschkunden definierst, hast du ein viel klareres Bild von deiner Zielgruppe und kannst im Folgenden viel besser auf seine Sorgen und Wünsche eingehen und deine Marketingstrategie darauf ausrichten.

So definierst du deinen Wunschkunden

Frag dich als erstes, an wen du deine Produkte verkaufen möchtest? Deine Antwort sollte jetzt nicht lauten „An Frauen zwischen 20 und 50 Jahren, die sich für (dein Thema) interessieren“. Das ist kein gutes Profil von einem Wunschkunden, weil es viel zu allgemein ist (hast du oben weiter schon gelernt).

Denke dir stattdessen einen spezifischen Kunden aus (oder vielleicht hast du ja auch schon so einen Kunden?), für den deine Produkte garantiert die Lösung bringen. Das klingt zwar erst einmal ungewohnt, hilft dir wie gesagt aber viel mehr, als die breite Masse anzusprechen. Denn so erreichst du deine Wunschkunden, für die deine Produkte wirklich relevant sind.

Überlege dir folgende Dinge zu deinem Wunschkunden:

  • Welches Geschlecht hat er?
  • Wie alt ist er?
  • Wie ist sein Familienstatus?
  • Welchen Beruf übt er aus?
  • Wie ist seine finanzielle Situation?
  • Wo wohnt dein Wunschkunde?
  • Hat er besondere Fähigkeiten?
  • Was sind Interessen und Hobbies deines Wunschkunden?
  • Welche Bedürfnisse, Ziele und Wünsche hat er?
  • Welches dringende Problem hat dein Wunschkunde, das du lösen kannst?

Das Profil deines Wunschkunden könnte ungefähr so aussehen, wenn du z.B. Hundetrainer bist:

Mein Wunschkunde ist weiblich und verheiratet. Ich nenne Sie Annika. Annika lebt mit ihrer Familie und ihrem Hund in einem kleinen Einfamilienhaus auf dem Land. Sie ist halbtags im Büro tätig. Es ist ihr erster Hund und sie hat sich vor Anschaffung des Hundes schon grundlegendes Wissen aus Büchern über Hundeerziehung angeeignet. Leider fällt es ihr aber schwer, diese Erziehungstipps bei ihrem eigenen Hund anzuwenden. Sie hat durch ihren Job und die zwei Kinder auch nicht viel Zeit, sich damit zu befassen. Sie möchte lieber eine praktische Anleitung bekommen als nur theoretisches Wissen. Annika wünscht sich dringend einen persönlichen Ansprechpartner, der ihr zur Seite steht und ihr beibringt, wie sie am besten ihren Hund dazu bringt, bei Fuß zu gehen und Kommandos zu befolgen.

Aufgabe für dich:

Erschaffe dir aus diesen ganzen Punkten deinen absoluten Wunschkunden, für den dann deine Website erstellt werden kann.

Wenn es dir hilft, denk dir auch einen Namen für ihn aus!

Bringt dir deine Website nicht genügend Kunden?

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